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Pfarrkirche St. Joachim Maisinger Platz 22, 81477 München
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Pfarrkirche St. Joachim
Die
Kirche St. Joachim wurde 1955/56 errichtet als erste Münchner Kirche
mit einer durchkonzipierten Planung im Sinne einer erneuerten Liturgie.
So finden sich im Altarraum neben Vortragekreuz und Priestersitz die
beiden gewichtigen Orte des Gottesdienstes - Ambo (=Vorlesepult) und
Altar. Die Verkündigung des Wortes Gottes und die Tischgemeinschaft mit
Jesus Christus ist für uns als Christen gleichwichtig. Daneben noch das
Taufbecken mit Osterleuchter als Hinweis auf die Taufe, die alle
Christen verbindet, sowie Tabernakel und Marienfigur.
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In gewisser Weise ist alles in der Kirche in Schwingung. Der eiförmige Grundriss galt in den 50er Jahren als Norm. Auf Wunsch der Gemeinde verwirklichte Prof. Manninger auch das frei aufgehängte Deckengemälde mit eigenen Fresken im Stil der 50er Jahre.
Turmkapelle: Hinten links befindet sich der Durchgang zur Turmkapelle mit einer Marienfigur und einem Kerzentisch. Der Christus im Vorraum ist möglicherweise aus dem 17. oder 18. Jahrhundert.
Werktagskirche:
Vorne links befindet sich die postmoderne Werktagskirche nach einer
Konzeption von Christoph Mayr, die mit der letzten Kirchenrenovierung
2002 entstand. Im Zentrum des asymmetrischen Raumes der Abendmahltisch
aus dem Deckengemälde, um den man auf einer umlaufenden Bank sitzen
kann. Dahinter ein spätgotisches Flügelaltarbild von Peter Coecke van
Aelst (1505 - 1550), dem Lehrer Pieter Brueghel des Älteren, mit Passion
und Auferstehung Christi. Plan der Werktagskirche
Einzelheiten zum Deckenfresko (PDF 1,5 MB)
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Innenaufnahme unserer Pfarrkirche
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